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Photovoltaik fürs Gewerbe – Welche Dachflächen sind geeignet?

In Zeiten hoher Energiepreise, Rufen nach mehr Nachhaltigkeit und immer schärfer werdenden Gesetzen wird die Investition in eine eigene Solaranlage für viele Unternehmen zur strategischen Entscheidung. Doch so attraktiv die Idee ist, auf selbst produzierten Strom zu setzen: Statik, Ausrichtung, Fläche und Verschattung spielen eine entscheidende Rolle, ob sich eine gewerbliche PV-Anlage wirtschaftlich lohnt. Dieser Ratgeberartikel zeigt Ihnen auf, worauf es ankommt.

Warum eine firmeneigene Solaranlage sinnvoll ist

Eine eigene Solaranlage macht Unternehmen unabhängiger von unberechenbaren Strompreisen, senkt langfristig die Energiekosten, verbessert die CO₂-Bilanz und gleichzeitig auch das Image. Deshalb rechnet sich eine Photovoltaikanlage nicht nur wirtschaftlich, sondern wirkt auch positiv nach außen.

Für eine besonders gute Effizienz braucht es im Idealfall jedoch einen möglichst hohen Eigenverbrauch des erzeugten Stroms direkt vor Ort. Die Wirtschaftlichkeit steigt, wenn der erzeugte Strom nicht nur ins öffentliche Netz eingespeist, sondern selbst genutzt wird – zum Beispiel für die Produktion, die Kühlung oder die Ladeinfrastruktur für Kunden oder Mitarbeiter.

Auch die Dachflächen sind ein entscheidender Faktor, wenn es um den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage auf dem Firmendach geht. Denn nur ausreichend große, tragfähige und gut ausgerichtete Dachflächen ermöglichen eine effiziente Stromerzeugung und machen die Investition wirtschaftlich sinnvoll. Doch worauf kommt es genau an, ob ein Firmendach für eine Solaranlage geeignet ist?

Was eine PV-taugliche Dachfläche mitbringen muss

Um eine Solaranlage auf einem Firmendach installieren zu können, sind folgende Voraussetzungen wichtig:

  • Statik: Zunächst einmal muss überprüft werden, ob die Statik stimmt und das Dach das Gewicht der Module und der Unterkonstruktion überhaupt tragen kann. Neuere Gebäude sind oft besser geeignet.
  • Zustand der Dacheindeckung: Vor der Installation sollte der Zustand des Dachs geprüft werden. Ist eine Sanierung in den nächsten Jahren absehbar, empfiehlt es sich, diese vor der PV-Installation durchzuführen. Dadurch werden doppelte Kosten und Aufwand gespart.
  • Fläche: Zudem muss errechnet werden, wie viele Quadratmeter Dachfläche für die Solarmodule zur Verfügung stehen. Große, zusammenhängende Flächen ohne viele Aufbauten oder Unterbrechungen sind besonders gut geeignet.
  • Verschattung: Verschattungen durch Bäume, Nachbargebäude, Schornsteine, Lüftungsanlagen oder Dachaufbauten können den Ertrag erheblich mindern. Solche Hindernisse sollten frühzeitig erfasst und in die Planung einbezogen werden.
  • Neigung und Ausrichtung: Idealerweise sollte das Dach nach Süden ausgerichtet und eine Neigung zwischen 25 und 35 Grad aufweisen. Aber auch Ost-West-Ausrichtungen oder flache Dächer mit Aufständerung sind praktikabel und wirtschaftlich sinnvoll.
  • Dachart: Bei Flachdächern ist in der Regel eine Aufständerung nötig, um den optimalen Winkel zu erreichen. Dabei ist die Solaranlage zwar teurer, aber einfacher zu installieren. Schrägdächer bringen bereits eine günstige Neigung mit und benötigen weniger Zusatzkonstruktion, sodass Planung und Montage meist unkomplizierter sind.

Flachdächer: Häufig und flexibel, aber nicht immer ideal

Viele Unternehmensgebäude haben ein Flachdach, was für die Installation einer Solaranlage sowohl Vorteile als auch Nachteile hat. Als Vorteil ist zu nennen, dass bei Flachdächern auf Lagerhallen, Logistikzentren und Produktionshallen oft große Flächen zur Verfügung stehen und dass das Dach leicht zugänglich ist. Weil die Solarmodule aufgeständert werden müssen, kann die Ausrichtung optimal nach Süden erfolgen. In der Aufständerung liegt aber auch der Nachteil, dass die Installation teurer ist als bei einer Solaranlage auf einem Satteldach. Zudem müssen bei der Planung auf einem Flachdach spezifische Aspekte berücksichtigt werden: Die Ballastierung muss so ausgelegt sein, dass die Anlage auch bei starkem Wind sicher liegt, ohne das Dach zu beschädigen. Auch Windsoglasten, also der Sog durch Wind, sind gerade bei höheren Gebäuden ein wichtiges Thema. Deshalb sollte jedes Flachdach von einem Fachbetrieb geprüft werden, bevor die Entscheidung für die richtige Solaranlage fällt.

Schrägdächer: Mit idealem Neigungswinkel, aber weniger Fläche

Hat ein Unternehmensdach ein Schrägdach, ist der Neigungswinkel oft bereits ideal, sodass keine teure Aufständerung benötigt wird. Dadurch bleibt der Montageaufwand überschaubar. Allerdings kommt es auch auf die Ausrichtung der Dachflächen an, wie wirtschaftlich die Solaranlage betrieben werden kann. Schrägdächer finden sich aber oft eher bei kleineren Betrieben oder Bürogebäuden, wo der Strombedarf nicht so hoch ist wie in der Produktion, sodass hier meistens trotzdem eine sinnvolle Lösung gefunden werden kann. Auch bei geringerer Fläche kann ein Schrägdach bei guter Ausrichtung und passendem Verbrauchsprofil eine wirtschaftlich sehr attraktive Lösung sein.

Freiflächen: Eine sinnvolle Alternative für Unternehmen oder nicht?

Wenn auf dem Unternehmensdach keine geeigneten Flächen für eine Solaranlage zur Verfügung stehen, kann über eine Freiflächen-PV-Anlage nachgedacht werden. Besonders auf ungenutztem Betriebsgelände, z. B. zwischen Lagerhallen, können Solarmodule oft gut aufgestellt werden. Der Vorteil ist, dass die Solaranlage unabhängig von Dachstatik und Dachzustand geplant und errichtet werden kann. Außerdem lassen sich Freiflächen-Anlagen besonders flexibel skalieren – je nach Energiebedarf des Unternehmens. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass für Freiflächenanlagen oft zusätzliche Genehmigungen benötigt werden und auch mehr Infrastruktur, wie Kabeltrassen, Zäune oder Zugangslösungen, eingeplant werden muss. Dadurch können sich die Investitionskosten erhöhen.

Schrägdach-, Flachdach- und Freiflächenanlagen im Vergleich

VorteileNachteile
Flachdach– Große, zusammenhängende Flächen verfügbar

– Leicht zugänglich für Installation und Wartung

– Flexible Ausrichtung der Module, z. B. optimal nach Süden

– Aufständerung erforderlich = höhere Kosten

– Zusätzliche Last durch Ballastierung

– Windsoglasten müssen berücksichtigt werden

Schrägdach– Neigung oft ideal für PV (25–35°)

– Kein zusätzlicher Montageaufwand durch Aufständerung

– Weniger Fläche verfügbar

– Abhängig von Dachausrichtung. z. B. Nordseite ungeeignet

Freifläche– Unabhängig von Gebäude und Statik
– Sehr flexibel skalierbar
– Ideal bei hohem Strombedarf und ungenutztem Gelände
– Zusätzlicher Flächenverbrauch
– Evtl. Genehmigungen nötig
– Weitere Infrastruktur, wie Kabelwege und Zäune, erforderlich

 

Fazit: Gute Dächer sind Kapital – jetzt prüfen und Potenziale nutzen

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich für viele Unternehmen, sofern die baulichen Bedingungen stimmen. Wenn ein Unternehmen über ausreichend tragfähige, gut ausgerichtete Dachflächen verfügt, kann es mit einer eigenen Solaranlage nicht nur seine Stromkosten senken, sondern auch seine CO₂-Bilanz verbessern und sein Image nachhaltig stärken. Sofern das Betriebsgelände es zulässt, sind alternativ auch Freiflächenanlagen eine Überlegung wert.

Deshalb gilt: Die Investition in Solarstrom beginnt mit einer professionellen Analyse der Gegebenheiten vor Ort und einer realistischen Wirtschaftlichkeitsprüfung. Wilms Solar ist Ihr Solarexperte für Berlin- Brandenburg und berät Sie gern.

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