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Lebensdauer von Solaranlagen

Wie sehr sich eine Solaranlage auszahlt, hängt entscheidend von ihrer Lebensdauer ab. Bei einer Anlage, die 30 Jahre läuft statt nur 20 Jahre, wird viel  länger kostenloser Strom produziert, während sich die festen Anfangskosten über einen viel längeren Zeitraum verteilen. Das bedeutet: Wer auf Langlebigkeit achtet, holt deutlich mehr finanziellen Nutzen aus seiner PV-Anlage heraus. Dabei beeinflussen bereits die Entscheidungen vor dem Kauf über die Lebensdauer. In diesem Artikel verraten wir Ihnen warum.

Wie lange halten Solaranlagen im Durchschnitt?

Eine Photovoltaikanlage mit Speicher besteht aus mehreren Komponenten, die eine unterschiedliche durchschnittliche Lebensdauer haben:

  • Photovoltaik-Module halten in der Regel 20–30 Jahre und machen etwa 35–45 % der Gesamtkosten aus.
  • Wechselrichter müssen meistens nach 10–15 Jahren ersetzt werden und kosten etwa 10–15 % der Gesamtanlage.
  • Stromspeicher haben je nach Typ eine Lebensdauer von 5–15 Jahren und schlagen mit rund 20–30 % der Gesamtkosten zu Buche.
  • Weitere Materialien und Leistungen wie Unterkonstruktion, Verkabelung, Elektroinstallation, Planung und Montage machen zusammen etwa 10–20 % der Gesamtkosten aus.

Dabei gibt es verschiedene Faktoren, die sich auf die Lebensdauer einer Solaranlage auswirken. Manche, wie das Wetter und der Standort lassen sich von Ihnen nicht beeinflussen. Bei anderen haben Sie aber durchaus die Möglichkeit, auf eine lange Nutzungsdauer zu setzen.

Einflussfaktor 1: Richtige Auswahl der Komponenten

Wie lange eine Solaranlage durchhält und einen zuverlässigen Stromertrag liefert, hängt stark von der Qualität ihrer Komponenten ab. Besonders bei den PV-Modulen lohnt sich ein genauer Blick: Monokristalline Module sind zwar teurer, haben aber meistens eine höhere Effizienz und eine höhere Lebensdauer als polykristalline Module. Hochwertige, langlebige Solarmodule mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten beispielsweise die Hersteller Jolywood, Sunova und Heckert Solar. Auch beim Wechselrichter sollte nicht gespart werden, denn er ist das Herzstück der Anlage, bei dem besser auf Qualität gesetzt werden solle. Wer einen Speicher nutzt, steht vor der Wahl zwischen Lithium-Ionen- und Blei-Akkus. Lithium-Ionen-Systeme sind zwar teurer, dafür aber auch langlebiger und effizienter. Empfehlenswert sind zum Beispiel Stromspeicher von Pylontech, BYD und GoodWe. Wie bei vielen Entscheidungen gilt gerade bei Solaranlagen: Wer günstig kauft, den kommt es langfristig oft teurer – durch Reparaturen, Ausfälle oder früheren Austausch.

Einflussfaktor 2: Fachgerechte Planung und Installation

Eine fachgerechte Planung und Installation durch einen Solarexperten hat ebenfalls einen Einfluss auf die Lebensdauer einer Solaranlage. Fehler in der Planung oder Montage, zum Beispiel eine unsaubere Verkabelung, eine instabile Unterkonstruktion oder falsch platzierte Module, können nicht nur die Leistung reduzieren, sondern auch zu frühzeitigem Verschleiß oder unerwarteten Ausfällen führen. Eine stabile Befestigung sichert die Anlage gegen Windlasten ab und eine saubere, normgerechte Ausführung der elektrischen Anschlüsse schützt vor Kurzschlüssen. Wer hier spart oder selbst experimentiert, riskiert Folgeschäden.

Einflussfaktor 3: Regelmäßige Wartung und Pflege

Viele Photovoltaikanlagen werden heute als „wartungsarm“ beworben. Trotzdem brauchen sie regelmäßige Pflege und Kontrolle, um dauerhaft zuverlässig zu laufen. Verschmutzte Module oder lose Kabelverbindungen kosten über die Jahre Ertrag und nagen an der Lebensdauer. Wartung und Reinigung sind deshalb ein Garant für eine längere Nutzungsdauer. Je nach Standort und Anlagenart ist ein Wartungsintervall von ein bis zwei Jahren sinnvoll. Kleinere Sichtkontrollen können selbst übernommen werden, doch bei elektrischen Prüfungen oder tiefergehenden Analysen sollte ein Fachbetrieb herangezogen werden. Wer frühzeitig Probleme erkennt, verhindert größere Schäden – und verlängert damit auch die Lebensdauer der Anlage.

Einflussfaktor 4: Stetige Überwachung und Monitoring

Auch eine kontinuierliche Überwachung ist sinnvoll. Dadurch wird die Leistung im Blick behalten und Probleme werden frühzeitig erkannt. Moderne Wechselrichter bieten oft integrierte Monitoring-Funktionen, die per App oder Online-Portal erreichbar sind. So ist leicht zu kontrollieren, ob die Werte noch stimmen oder ein problem vorliegt. Zusätzlich gibt es smarte Energiemanagementsysteme, die den Eigenverbrauch analysieren. Bei plötzlichen Leistungseinbrüchen sollten zunächst die offensichtlichen Ursachen überprüft werden, wie Verschmutzung oder Schnee auf den Modulen. Ist die Ursache unklar, sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden, um Defekte frühzeitig zu beheben und die Lebensdauer der Solaranlage zu verlängern.

Einflussfaktor 5: Repowering zur Verlängerung der Lebensdauer

Ist eine Solaranlage in die Jahre gekommen, wurde nicht fachgerecht geplant oder die Nutzungsverhalten hat sich geändert, sollte über ein Repowering nachgedacht werden. Denn auch wenn die Solaranlage technisch noch funktioniert, heißt das nicht automatisch, dass sie wirtschaftlich optimal läuft. Repowering bedeutet, dass einzelne Komponenten einer bestehenden Solaranlage erneuert oder aufgerüstet werden, z. B. durch den Austausch alter Wechselrichter nach 10–15 Jahren oder das Nachrüsten eines (größeren) Speichers. Oft spart ein Upgrade letztendlich mehr ein als es kostet. Wer frühzeitig analysiert, ob sich ein Repowering lohnt, kann die Lebensdauer der gesamten Solaranlage verlängern und die Wirtschaftlichkeit wieder zum Strahlen bringen.

Einflussfaktoren auf die Lebensdauer einer Solaranlage im Überblick

EinflussfaktorWas tun?
1. Richtige Auswahl der KomponentenHochwertige Module, Wechselrichter und Speicher mit langer Herstellergarantie wählen
2. Fachgerechte Planung & InstallationSich mit professionelle Planung durch einen Solarexperten vor Schäden und Ertragseinbußen schützen
3. Regelmäßige Wartung und PflegeDurch Sichtprüfungen, Reinigung und regelmäßige Checks (1–2 Jahre) Ertragsverluste und teure Reparaturen verhindern
4. Stetige Über­wachung & MonitoringSich für Monitoring-System bzw. Wechselrichter mit Apps oder Online-Portalen zur einfachen Leistungsüberwachung entscheiden
5. Rechtzeitiges RepoweringFrühzeitigen Austausch veralteter Komponenten veranlassen oder Anlage nachrüsten lassen

 

Fazit

Die Lebensdauer einer Solaranlage hängt von verschiedenen Faktoren ab, die Sie größtenteils selbst in der Hand haben. Als perfekte Basis sollte die Solaranlage am besten von einem Experten weitsichtig geplant, aus passenden Komponenten zusammengestellt und fachgerecht installiert werden. Während des Betriebs ist dann eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb zu empfehlen. Der kann Sie dann auch bezüglich eines sinnvollen Repowerings beraten, wenn der Strombedarf im Haushalt steigt, z. B. durch den Kauf eines E-Autos, oder wenn die Solaranlage in die Jahre gekommen ist. Wilms Solar ist Ihr Solarexperte für Berlin und Brandenburg und unterstützt Sie gern, das Maximum aus Ihrer PV-Anlage herauszuholen.

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