Wir haben die passende PV-Lösung für Sie! - Jetzt beraten lassen

Energiemanagement-Systeme für Solaranlagen

Mit einer Solaranlagen auf dem Dach produzieren Sie Ihren eigenen grünen Strom aus kostenloser Sonnenenergie. Dabei gilt: Je höher der Eigenverbrauch des Stroms ist, desto mehr zahlt sich die Solaranlage aus. Ein Energiemanagement-System (EMS) sorgt dafür, dass der selbst produzierte Strom besonders effizient selbst genutzt wird. Warum ein EMS immer wichtiger wird, wie es funktioniert, welche Vorteile es hat und alle anderen wichtigen Fragen rund um diese smarte Technologie werden in diesem Artikel beantwortet.

Warum Energiemanagement bei Solaranlagen immer wichtiger wird

Für Solaranlagen, die ab dem 25. Februar 2025 in Betrieb genommen werden, gilt: Wenn der Strompreis an der Börse negativ ist, gibt es keine Einspeisevergütung. Im letzten Jahr hätte das etwa 20 % des eingespeisten Solarstroms betroffen. Damit Anlagenbetreiber keinen Nachteil haben, wird die Zeit ohne Vergütung am Ende des Förderzeitraums zwar drangehängt. Trotzdem ist es jetzt wichtiger denn je, den Eigenverbrauch zu erhöhen, um die finanziellen Vorteile einer Solaranlage voll auszunutzen. Hier kommen Energiemanagement-Systeme (EMS) ins Spiel. Sie sorgen dafür, dass der selbst erzeugte Strom möglichst effizient genutzt wird – etwa für die Waschmaschine, die Wärmepumpe oder das Laden eines E-Autos.

Was ist ein Energiemanagement-System (EMS)?

Ein Energiemanagement-System (EMS) ist eine zentrale Steuerungseinheit, die den Stromverbrauch im Haushalt regelt. Es vernetzt die Solaranlage mit dem Stromspeicher, Haushaltsgeräten und gegebenenfalls mit einer Wärmepumpe oder Wallbox. Das Ziel eines Energiemanagement-Systems ist, den selbst erzeugten Solarstrom so effizient wie möglich zu nutzen. Das System erkennt, wann Strom produziert wird, speichert ihn bei Bedarf im Stromspeicher zwischen und verteilt ihn gezielt an die verbundenen Geräte im Haushalt. So wird der Eigenverbrauch deutlich erhöht und der Bezug von teurem Netzstrom reduziert.

Diese Vorteile hat eine PV-Anlage mit Energiemanagement-System

Mit einem EMS erhöht sich der Eigenverbrauch deutlich, sodass sich die Stromkosten spürbar reduzieren. Je mehr selbst erzeugter Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt wird, desto weniger Netzstrom muss teuer zugekauft werden.

Gleichzeitig sorgt das Energiemanagement-System für eine Entlastung des öffentlichen Stromnetzes, weil weniger eingespeist wird – besonders zu Zeiten, in denen ohnehin zu viel Strom im Netz ist. Das ist wichtig, weil ein überlastetes Stromnetz zu Instabilitäten führen kann und der Ausbau erneuerbarer Energien an technische Grenzen stößt.

Zudem werden durch ein EMS die PV-Anlage und der Stromspeicher noch effizienter genutzt. Statt die kostenlose Energie zu verschwenden, wird sie dann verbraucht, wenn sie gerade im Überfluss verfügbar ist. Haushaltsgeräte, Wallbox oder Wärmepumpe laufen automatisch zum optimalen Zeitpunkt, ohne dass man sich darum kümmern muss.

Vorteile eines Energiemanagement-Systems im Überblick

VorteilErklärung
Höherer EigenverbrauchMehr selbst erzeugter Strom wird direkt im Haushalt genutzt – das senkt die Stromkosten.
Entlastung des StromnetzesWeniger Einspeisung zu Spitzenzeiten verhindert Netzüberlastung und unterstützt die Energiewende.
Effizientere Nutzung von PV & SpeicherStrom wird gezielt dann verbraucht, wenn er verfügbar ist – kein Verlust von Sonnenenergie.
Automatisierung & KomfortHaushaltsgeräte, Wallbox oder Wärmepumpe laufen automatisch zum besten Zeitpunkt.

 

EMS in Kombination mit Speicher, Wallbox, Wärmepumpe & Co.

Besonders zu empfehlen ist die Installation eines Energiemanagement-Systems, wenn ein Stromspeicher und viele energieintensive Verbraucher in einem Haushalt vorhanden sind:

  • Ein Stromspeicher speichert überschüssigen Solarstrom, der tagsüber produziert und nicht sofort verbraucht wird, für sonnenarme Zeiten. So steht der Strom dem Haushalt auch abends oder bei schlechtem Wetter zur Verfügung.
  • Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektroautos, die meistens an der Hauswand oder in der Garage montiert wird. Sie lädt E-Autos schneller und sicherer als eine normale Haushaltssteckdose. Besonders sinnvoll ist eine Wallbox, wenn sie mit einer PV-Anlage kombiniert wird. Denn dann kann das E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom besonders umweltbewusst geladen werden.
  • Eine Wärmepumpe nutzt die Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um ein Haus zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen. Das klimafreundliche Heizsystem funktioniert allerdings nur mit Strom, der idealerweise aus der eigenen grünen Solaranlage kostengünstig bezogen werden kann.
  • Smarte Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Trockner lassen sich ebenfalls in ein Energiemanagement-System einbinden. Diese Geräte werden dann automatisch gestartet, wenn besonders viel Solarstrom zur Verfügung steht. So wird auch im Alltag unbemerkt Strom gespart und der Eigenverbrauch gesteigert.

Kurzum: Ein hochwertiges Energiemanagement-System sorgt für eine intelligente Verknüpfung all dieser Systeme und damit für eine maximale Effizienz. Das EMS entscheidet automatisch, wann was mit selbst erzeugtem Strom versorgt wird.

Praxisbeispiel: So funktioniert ein EMS im Alltag

Familie S. aus Berlin hat kürzlich eine individuell dimensionierte Solaranlage auf dem Dach ihres Einfamilienhauses installieren lassen. Nach eingehender Beratung durch einen Solarexperten hat sie sich auch direkt für einen Speicher und ein Energiemanagement-System entschieden, um die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage von Anfang an zu maximieren.

An einem sonnigen Dienstagnachmittag läuft die Anlage auf Hochtouren. Das EMS denkt mit und startet den Waschgang der smarten Waschmaschine automatisch, weil gerade genug Solarstrom zur Verfügung steht. Gleichzeitig lädt die Wallbox das E-Auto, das erst am Abend wieder gebraucht wird, damit Frau S. ins Fitnessstudio fahren kann. Auch die Wärmepumpe springt kurz an und heizt den Warmwasserspeicher vor. Statt Strom ins Netz einzuspeisen und dadurch zu vergeuden, wird er also direkt im Haus verbraucht.

Da für den nächsten Tag bewölktes Wetter vorhergesagt ist, steuert das EMS danach den Stromspeicher an, sodass möglichst viel Strom für den Abend und den nächsten Tag zurückgehalten wird. Das Ergebnis: Die Familie kauft kaum noch Strom zu und spart Monat für Monat bares Geld. Und das Beste daran ist, dass das Ganze komplett automatisch abläuft.

Für wen lohnt sich ein Energiemanagement-System?

Eine PV-Anlage mit Energiemanagement-System oder die Nachrüstung einer vorhandenen Solaranlage mit einem EMS lohnt sich vor allem für Haushalte, die zusätzlich einen Stromspeicher, smarte Haushaltsgeräte, eine Wärmepumpe und/oder eine Wallbox haben. Je mehr energieintensive Stromverbraucher im Haus intelligent gesteuert werden können, desto größer ist der Nutzen des EMS. Auch bei steigenden Strompreisen und wachsendem Eigenverbrauchsanteil rechnet sich die Investition in ein Energiemanagement-System. In vielen Fällen macht sich ein EMS bereits nach wenigen Jahren bezahlt – durch geringere Stromkosten, bessere Speicher-Ausnutzung und mehr Unabhängigkeit vom Netz.

Wer sich für eine zukunftsorientierte Stromnutzung mit Energiemanagement-System interessiert, ist bei Wilms Solar in Berlin-Brandenburg an der richtigen Adresse.

Inhaltsverzeichnis

Unsere Produkte

Mit einer Solaranlage sofort günstigen Strom erzeugen.

Weitere Produkte

Sie interessieren sich für unsere Produkte?

Wir rufen Sie gerne zurück

Schritt 1 von 9

Geht es um eine private oder gewerbliche Installation?

Sie interessieren sich für unsere Produkte?

Wir beraten Sie umfangreich und kostenfrei.

Wir rufen Sie gerne zurück

Tragen Sie einfach Ihre Daten hier ein